Anwendungsfall
„Was ziehe ich heute an?“ - eine App, die das Wetter prüft
Mit Outfello bekommst du eine Antwort auf die Frage „Was ziehe ich heute an?“: Der Tagesplaner schlägt in den kostenpflichtigen Tarifen Outfits für heute oder morgen aus deinem eigenen Kleiderschrank vor. Er vergleicht gefühlte Temperatur, Regen und Wind in einer gewählten Stadt mit Wärme, Bedeckung und Schutz jedes Kleidungsstücks. Jeder Vorschlag ist mit Geprüft, Idee oder Teilweise gekennzeichnet und nennt fehlende Details.
Die Frage am Morgen lautet selten „Was ist gerade modern?“. Sie lautet: „Friere ich darin um sechs Uhr abends, und wird es regnen?“ Eine App für „Was ziehe ich heute an?“ ist nur nützlich, wenn sie das mit deiner eigenen Kleidung beantwortet. Der Tagesplaner von Outfello, verfügbar in den kostenpflichtigen Tarifen, liest die Vorhersage für deine Stadt und wählt aus dem Kleiderschrank, den du importiert hast. Dabei prüft er jedes Kleidungsstück gegen das Wetter, statt aus seinem Namen zu raten.
Einrichtung
Der Planer braucht zwei Dinge: einen Standort und einige Details zu den Kleidungsstücken.
Standort. Suche nach einer Stadt oder verwende deinen aktuellen Standort. An den Wetterdienst wird nur die Position gesendet, auf etwa einen Kilometer gerundet. Du kannst außerdem die Stunden festlegen, die du draußen verbringst, damit die Vorhersage für deinen tatsächlichen Tag gelesen wird statt für alle 24 Stunden. Ohne Standort erscheinen trotzdem Vorschläge, gekennzeichnet mit „Wetter nicht geprüft“.
Details zu den Kleidungsstücken. Jedes Teil kann die Details tragen, die der Planer liest:
| Detail | Werte |
|---|---|
| Wärme | Leicht, Mittel, Warm |
| Bedeckung | Ärmellänge, Beinlänge, offene oder geschlossene Schuhe |
| Regenschutz | Keiner, Wasserabweisend, Wasserdicht |
| Winddicht | pro Teil erfasst |
| Atmungsaktiv | pro Teil erfasst |
| Verfügbarkeit | Verfügbar, In der Wäsche, Nicht verfügbar |
Du ergänzt oder korrigierst sie im Teile-Editor. Je mehr Teile diese Angaben haben, desto mehr Vorschläge kann der Planer bestätigen.
Ein Beispiel: Bratislava
Nimm Bratislava an einem Morgen im Spätherbst. Du stellst die Stadt ein, wählst „Smart Casual“ (oder lässt den Stil auf Auto) und öffnest „Heute“.
Der Planer liest die gefühlte Temperatur für die Stunden, die du draußen bist, dazu die Regenwahrscheinlichkeit und den Wind. Fühlt es sich kalt an, sucht er eine Jacke, die als warm erfasst ist, Unterteile in voller Länge und geschlossene Schuhe. Ist Regen wahrscheinlich, will er Oberbekleidung mit erfasstem Regenschutz. An einem böigen Tag bevorzugt er eine winddichte Schicht, und an einem Tag, der wärmer wird, schlägt er vielleicht eine Schicht vor, die du ausziehen kannst.
Dann baut er Kombinationen um ein Farbschema herum, etwa neutral, Ton in Ton, analog oder neutral mit Akzent, und nennt die Gründe: „Warme äußere Schicht für einen kalten Tag“, „Neutrale Farben mit klarem Kontrast“, „Ein anderes Oberteil als an den letzten zwei Tagen“.
Geprüft, Idee und Teilweise
Jeder Vorschlag trägt eines von drei Labels:
- Geprüft. Das Wetter wurde gelesen, und die Teile haben die nötigen Details, um zu bestätigen, dass sie passen.
- Idee. Ein vernünftiges Outfit, das sich nicht vollständig bestätigen ließ. Der Planer sagt, warum, zum Beispiel „Regenschutz nicht erfasst“ oder „Wetter nicht geprüft“.
- Teilweise. Dem Outfit fehlt ein Bestandteil, etwa Schuhe, und der Planer sagt, welcher.
Wenn Details fehlen, nennt der Planer die Teile, die du ergänzen solltest - ein Abend, an dem du Wärme und Regenschutz einträgst, macht aus den meisten Ideen geprüfte Vorschläge. An Tagen mit Schnee oder Eis bürgt er für nichts und bittet dich, selbst zu prüfen.
Zuletzt Getragenes und Wäsche
Wenn du dich angezogen hast, markiere das Outfit als getragen: mit „Heute tragen“ bei einem Vorschlag oder mit „Als getragen markieren“ bei einem geplanten Tag. Dieser Verlauf erlaubt es dem Planer, das Oberteil der letzten zwei Tage nicht zu wiederholen. Lässt du das aus, kann der Planer nicht wissen, was du getragen hast.
Teile, die als „In der Wäsche“ oder „Nicht verfügbar“ markiert sind, bleiben außen vor, und der Planer sagt dir, wie viele beiseitegelegt sind. Markiere sie wieder als verfügbar, sobald sie zurück im Kleiderschrank sind.
Vorausplanen und der Kalender
Wechsle zu „Morgen“, um Vorschläge für den nächsten Tag zu sehen, und plane einen davon - er liegt dann am Morgen bereit. Der Outfit-Kalender zeigt geplante und getragene Tage nebeneinander, und du kannst auch einen späteren Tag planen; wetterbasierte Vorschläge gibt es allerdings nur für heute und morgen. Ändert sich die Vorhersage, nachdem du einen Plan gespeichert hast, weist der Planer darauf hin. Jeden Vorschlag kannst du im Outfit-Baukasten öffnen, um ein Teil auszutauschen.
Wie du eine ganze Woche planst, erfährst du unter Outfits für die Woche planen.
Was Outfello nicht leistet
- Im Free-Tarif funktioniert es nicht. Tagesplaner und Kalender setzen einen kostenpflichtigen Tarif voraus; siehe die Preisseite.
- Es schlägt nichts zum Kaufen vor. Vorschläge kommen nur aus deinem eigenen Kleiderschrank, und wenn nichts zur Vorhersage passt, sagt der Planer das.
- Es ist kein Stylisten-Chat. Du wählst einen Stil oder Auto, und der Planer wendet seine Regeln an.
- Schnee und Glätte kann es nicht beurteilen.
Die Grundregeln zu Schichten und Stoffen findest du im Ratgeber Kleidung nach dem Wetter wählen. Den Baukasten und die gespeicherten Looks, auf die der Planer zurückgreift, zeigt die Seite zum Outfit-Planer.
Fragen
Häufig gestellte Fragen
- Ist der Tagesplaner im Free-Tarif verfügbar?
- Nein. Wetterbasierte Vorschläge, das Planen eines Tages und der Outfit-Kalender gibt es nur in den kostenpflichtigen Tarifen. Der Outfit-Baukasten und gespeicherte Looks funktionieren in jedem Tarif.
- Welche Standortdaten werden an den Wetterdienst gesendet?
- Nur deine gewählte Position, auf etwa einen Kilometer gerundet. Du kannst eine Stadt über die Suche auswählen oder deinen aktuellen Standort verwenden.
- Warum steht bei einem Vorschlag „Idee“ statt „Geprüft“?
- Der Planer konnte nicht alles bestätigen, etwa weil das Wetter nicht geprüft wurde oder bei einigen Teilen Wärme, Regenschutz oder Stil nicht erfasst sind. Er nennt das fehlende Detail, damit du es im Teile-Editor ergänzen kannst.
- Kommt der Planer mit Schnee und Glätte zurecht?
- Nein. An Tagen mit Schnee oder Eis sagt dir der Planer, dass du das Outfit selbst prüfen sollst, statt es für geeignet zu erklären.
- Schlägt der Planer etwas vor, das gerade in der Wäsche ist?
- Nein. Teile, die als „In der Wäsche“ oder „Nicht verfügbar“ markiert sind, werden übersprungen, bis du sie wieder als verfügbar markierst.
- Wie vermeidet der Planer, dass sich Outfits wiederholen?
- Er vermeidet das Oberteil, das du in den letzten zwei Tagen getragen hast, anhand der Outfits, die du als getragen markiert hast. Ohne diesen Verlauf hat er keine Grundlage.
Verwandte Themen
Weiterlesen
- RatgeberKleidung nach dem Wetter wählen - von 0 bis 30 °CKleidung nach dem Wetter wählen, in sechs Temperaturbereichen von 0 bis 30 °C: von der gefühlten Temperatur ausgehen, in Lagen denken, Regen und Wind richtig begegnen.
- RatgeberOutfits für die Woche planen in zehn MinutenOutfits für die Woche in zehn Minuten planen: Kalender und Wetter prüfen, Basisteile wählen, die Wäsche einplanen, Wiederholungen vermeiden und jeden Look speichern.
- AnwendungsfallEine Outfit-Planer-App, die mit deiner eigenen Kleidung arbeitetNutze Outfello als Outfit-Planer: Kombiniere Freisteller deiner Kleidung zu Looks, speichere, was passt, und erhalte in kostenpflichtigen Tarifen Tagesvorschläge nach Wetter.